Dienstag, 17. Mai 2011

Immer munter rauf und runter

Seit Sonntag habe ich Durchfall, das macht das Reisen nicht einfacher, aber man gewoehnt sich an alles. Woher weiss ich nicht so recht, aber Ulli leistet mir inzwischen schon Gesellschaft. Zuerst habe ich es mit Bananen- und Schokocookie-Diaet, Bioflorin und Kohletabletten versucht und damit sogar eine 16 stuendige Busfahrt ueberstanden, aber gestern Abend habe ich dann gemerkt, dass es sehr an meinen Kraeften zehrt, v.a. weil ich wegen dem Gehuckel im Bus gar nichts essen konnte. Also habe ich Loperamid genommen, und fuehle mich heute wie neugeboren. Das liegt sicher auch an den frisch gewaschenen Haaren unter einer heissen Dusche mit normalem Wasserdruck und dem Fruestueck mit Brot, Butter, Marmelade, Tee und Orangesaft. Und daran, dass ich heute bis 7:30 schlafen konnte, wiel diese Stadt (Abancay) nicht ganz so laut ist wie die letzten.
Wir sind also gestern mit Bus von Ayacucho ueber Andhuaylas nach Abancay gefahren. 360 km in sage und schreibe 16 Stunden. Die Fahrt ging ueber eine Schotterpiste zuerst rauf auf 4200m, dann wieder runter aucf 2000m, wo Bananen wachsen und es unglaublich hiess war. Dort blieb der Bus vor einem Fluss ploetzlich stehen und wir mussten mit samt Gepaeck mit einem Boot uebersetzen, um dort in den wartenden Bus zu stegen. In dem 2. Bus gab es nicht so viele Plaetze wie im ersten so dass einige Leute 5 h lang stehen mussten. Aber die Peruaner schlafen sogar im Stehen! Dann gings wieder rauf auf 3700m und schliesslich wieder runter auf 2700m, wo wir uns jetzt befinden. Die Air condition des Busses bestand aus offenen Fenstern, so dass wir am Abend rechts staubpaniert waren. Aber die Aussicht war wirklich garandios, ueber die sanften Huegel, die tiefen Canyons (von deren Abrgund der Bus gar nicht so weit weg war), die breiten Flusstaeler, und schliesslich auch auf die schneebedeckten Berge in der Ferne. Und wie es so schoen heisst, der Weg ist das Ziel. Bei der Aussicht muss man die Enge, die Hitze, den Stuab und den sehr strengen Geruch einfach vergessen. Und nach dieser langen Fahrt freuten wir uns natuerlich umso mehr ueber ein suaberes Hostel mit warmer Dusche!
Heute geht es weiter nach Cahcora, wo wir den Treck organisieren. Das mit den Fotos klappt mal wieder nicht, tut mir Leid.
Bis in 1 Woche!!

1 Kommentar:

  1. Liebe Barbara! Beim Eirik hat die Erdbeereis-diæt gut gegen den peruanischen Durchfall geholfen. Aber das wird am Trek wohl ein bisschen schwer durchzufuehren sein. Trotzdem gutes Wandern! Anita

    AntwortenLöschen