Dienstag, 31. Mai 2011

Im tiefsten Dschungel

Wir sind gut aus dem Dschungel zurueckgekehrt und es war wunderschoen. Ich habe gerade einen riesig langen Text in Word geschrieben und jetzt kann ich ihn nicht kopieren, das aergert mich und ich habe keine Lust alles nochmal zu schreiben. Ich hin sehr muede. Kurz zusammengefasst war es so schoen dass ich nicht mehr weg wollte und ich da nochmal hinmuss. Wir waren am Sandoval-See in einer Verwohnlodge mit viel gutem Essen, daran kann man sich gewoehnen. Der ruhige See und die Urwaldgeraeusche haben mich in ihren Bann gezogen. Wir haben viele Tiere gesehen und von Victor, unserem Guide viel gelernt.

Jetzt sind wir wieder zurueck im kalten und lauten Cuzco. Morgen brechen wir auf gen Norden nach Quito und fliegen am 03.06. nach Galapagos,. Ich weiss noch nicht wies da mit dem Internet wird. Aber spatestens am 11.06. sind wir wieder zurueck, mit vielen schonen Photos...

Bis Dann!


Ein Teil von Machu Picchu, die restlichen Fotos bleib ich mal wieder schuldig, weil der Akku von der Kamera leer ist :o(



Die Bewohner von Machu Picchu

in Cuzco


was da so rumlaeuft...


Barbara mit Baby-Alpaka-Pullover in Cuzco


ein sehr gefraessiger Kapuzineraffe


Lake Sandoval


ein Bad mit Piranhas, Aligatoren und Schlangen, aber sehr erfrischend


Riesenbaeume


ein schuechteres Aeffchen


Victor schneidet uns mit der Machete den Weg durch den Urwald


Starke Lianen


Sonnenuntergang ueber dem See


Das Leben o, Urwld ist seeeehr anstrengend


Zureuck in Cuzco und endlich Zusammentreffen mit Steffi und Lisa

Donnerstag, 26. Mai 2011

Machu Picchu und Cuzco

Bei euch ist ja jetzt schon der 27.05., deswegen gibt es erstmal eine kleine Ueberraschung fuer meinen allerliebsten Alex, den ich nach 6 Jahren heisser und inniger liebe als je zuvor!











(Das ist 2-deutig!)


Auf die naechsten 6 Jahre, oder 66 Jahre!!



Machu Picchu war grandios, aber das war ja irgendwie zu erwarten, es gibt ja einen Grund dafuer, dass taeglich tausende Touristen da rauf chauffiert werden. Wir sind puenktlich um 4:30 Uhr gestartet und in 1 1/2 Stunden die 1730 Treppen raufgerannt (dabei haben wir viele ueberholt, was uns sehr stolz gemacht hat!), und trotzdem war schon eine lange Schlange vor dem Eingang als wir ankamen. Der erste Touristenbus war auch schon da! Wir haben aber unsere heissbegehrten Stempel fuer den Wayna-Picchu bekommen (da duerfen tagelich nur 400 Leute rauf). Es war schon schoen durch das relativ leere Gelaende um 6 am Morgen zu streunen und einige Fotos ohne Touristen drauf machen zu koennen (die gibts erst beim naechsten Mal). Um sieben haben wir dann in Rekordzeit von 30 Minuten den Wayna Picchu (nochmas viele Stufen, unsere Vorarbeit bei der Wanderung hat sich bezahlt gemacht) erklommen, und das hat sich wirklich ausgezahlt. Das war das Schoenste am Ganzen. Oben in der Sonne zu sitzen und auf das Gelaende mit den Ruinen runterzuschauen, wie sich die Touristenmassen ausbreiten, und dann noch ein bisschen auf den steilen Treppen des sowieso schon sehr schmalen Berges herumzuklettern. Danach gabs erstmal eine Klo- und Mittagspasue (Essen und Pinkeln auf dem Gelaende verboten) und dann haben wir uns in der Mittagshitze eine schoene abgelegene Inkaterasse fuer ein Mittagsschlaefchen im Schatten ausgesucht. Am Nachmittag sind wir durch die Ruinen gestreift bis wir keine Steine mehr sehen konnten. Da habe ich mir am Abend die gebratene Forelle aber verdient!

Am naechsten Tag sind wir mit dem Touristenzug, wiedermal vollkommen ueberteuert, aber es gibt keine Alternative, nach Cuzco gefahren. Eine wunderschoene Stadt! Viele kleine verwinkelte Gaesschen und blaue Balkone, viele Kirchen und bunte Plaetze, viele Marktstaende mit schonen bunten Wollsachen. Ich habe mir schon einen Babyalpakapullover mit Kapuze gekauft, der mich in der kalten Stadt warm haelt.

Heute Abend noch brechen wir auf in den Dschungel bei Puerto Maldonado, mit dem Nachtbus. Wir haben scho wieder genug von den Touristen. Aber am Dienstag sind wir, so hoffen wir, wieder zurueck und dann versuch ichs nochmal mit den Fotos. Also bis dann...

Montag, 23. Mai 2011

Immer munter rauf und runter, aber diesmal zu fuss

Wir sind gut in Aguas callientes angekommen, sehr muede, mit Schmerzen an allen erdenklichen koerperstellen aber sehr gluecklich. Es waren sehr anstrengende aber v.a. auch sehr wundervolle 5 Tage. Nun sind wir v.a. damit beschaeftigt sauber zu werden und viiiiiiiel zu essen. ich wusste nicht dass ich soooo viel essen kann. Reis mit Ommes frittes und frittierten bananen und Ei, und gemuesesuppe davor und ich koennte schon wieder essen. Ich glaube ich hab da was nachzuholen. Aber nun eine kleine Zusammenfassung der wanderung:


Es war kein grosses Problem in Cachora Mulis und einen guida aufzutreiben, wir kamen am abend an und konnten am naechsten Tag schon starten. Nur mit der Verstaendigung war es etwas schwierig, weil wir ja kommunizieren mussten, dass wir noch Essen und Kochgeschirr, Zelte und schlafunterlagen brauchten. Wir fragten ob es "tiendas" gaebe, daraufhin hiess es, die gaebe es beim Schlafplatz. Darauf vertrauten wir.


Tag 1: start auf 2900m, zuerst 3h recht eben (gemuetlicher start), dann 4h in sengender hitze in steppenlandschaft 1500m nach unten (nicht schoen, da wollt ich shcon umkehren), und dann bei Einbruch der dunkelheit noch 2h wieder rauf auf 2200m. ich mag raufgehen, weil da m,eine fuesse nicht so weh tun! ankunft am Schlafplatz (Kochstelle und wiese fuer wanderer neben einem kleiunen bauernhaus), und zu unser aller Erstaunen eine kalte Dusche (herrlich!!!), aber dafuer kamen wir drauf das wir kein zelt hatten. "Tienda" heisst naemlich nicht nur zelt sondern auch kleiner Laden, und das gab es dort wirklich (Wasser zu europaeischen Preisen). Auf die verzweiflung folgte peruanische freundlichkeit. die Baeuerin liess uns arme gringas in der Abstellkammer auf der Pritsche schlafen. Das war herrlich!


Tag 2: Weiter rauf durch Urwald bis nach Choquequirao auf 3100m, Ankunft am Schlafplatz zu Mittag, unser guida Leoncio kuemmerte sich fortan darum, dass wir ein Dach ueber dem kopf bekamen, diesmal war es eine kleine huette fuer Arbeiter, sogar mit Matratze! Am Nachmittag durchstreiften wir die ruinenanlage von Choquequirao, riesig! wunderschoen! und wir begegneten nur 4 peruanischen touristen.


Tag 3: Kurz weiter nach oben, dann schon wieder in sengender hitze und steppenlandschaft 1500m in naechste Tal hinunter. Da habe ich wieder sehr geflucht, meine armen zehen! Wieso sucht sich ein volk die anden als Lebensraum aus? Immer nur rauf oder runter, kein gerade! aber dann zu mittag Ankunft am fluss und ein Bad darin, herrlich!! danach ging es nochmal 3h rauf, was ich wieder sehr genoss. Uebernachtung in einer Scheune auf Schaffellen. das schoene an der zeltlosigkeit ist, dass uns die Einheimischen zu sich in die Huetten zum Kochen einladen.


Tag 4: rauf, rauf und nochmal rauf. Da hab ich geflucht. wieso tu ich mir sowas an, ich koennte zu hause sitzen oder in der Wanne liegen und muesste nicht stinkend und schwitzend in duenner Luift den Berg raufrennen. Und ich wusste ja noch nichtmal wie hoch ich war. ich merkte nur, dass ich seeeeehr langsam gehen musste um ueberhauot nochb atmen zu keonnen. und dann waren wir oben, 4100. Und diese Aussicht! Und das gefuehl nur noch 2h runter gehen zu muessen, traumhaft! Der Absteig war wunderschoen, auf 3700m in Yanama. Dort durften wir bei einer familie in einer Huette wohnen, wieder auf schaffellen, was auf der hoehe schon etwas kalt ist. Majken war den ganzen Tag schon recht schwach wegen Bauchweh und durchfall und hatte am Abend auch noch Fieber. Deshalb beschlossen wir ein Pferd fuer Majken zu mieten und die letzten 2 Tage in einem zu wandern.


Tag 5: der schoenste Tag (abgesehen von choquequirao), mir war nie zu heiss :o). Zuerst 3h leicht ansteigend in karger Labndschaft nach oben. Erstmals mussten wir mit Jacken wandern. Dann ging es 1 1/2h steil nach oben. Schritt fuer Schritt, wir merkten die Hoehe, wussten aber nicht wie hoch wir waren. auf dem pass dann die erleichterung, es geht wieder nach unten, durch ein waldiges Tal. nachher erfuhren wir, der Pass war auf 4600m, wir sind sehr stolz auf uns. ein schoenes Gefuehl das geschafft zu haben. Nach 3h runterwandern waren wir schon recht muede, hatten aber noch 2h vor uns. und gluecklicherweise auf einer Carretera, einer schotterstrasse, erstmals eben! ich kjonnte es kaum fassen. Optisch natuerlich nicht vergleichbar mit den letzten tagen, aber nach 5 Tagen Wanderung fuer unsere mueden beine genau das richtige. ein Lastwagen brachte uns dann in den naechsten Ort mit hostel (Santa teresa), wo sich majken endlich mal ausschlafen und was essen konnte.


Heute sind wir mit dem vollkommen ueberteuerten zug nach Aguas callentes gefahren, ein ziemlicher kulturschock. aus der Wildnis, wo wir ausser Pferden, kuehen und ein paar Indigenas nur eine franzoesische reisegruppe getroffen haben, in den woghl touristischsten ort in Peru, mit horrenden Preisen (Abendessen in der Wildnis 3 Soles, hier 30 Soles). Aber wir sind kennen uns ja schon ein bisschen aus und finden die billigen Plaetze.

Es ist schoen saubere Waesche zu tragen und hiess zu duschen, die haare zu waschen und frisches Obst zu essen. Aber ich vermisse auch ein bisschen die stille und das wandern, auch wenn ich so viel schimpfen musste. Morgen werde ich wieder schimpfen, denn da starten wir um 4:30 auf den Macchu picchu, 1730 Treppen und ein paar Serpentinen nach oben, damit wir noch rechtzeitig da sind um auch auf den wayna picchu zu duerfen. (beschraenkte Besucherzahl). Heute aber wird nur gegessen, gewaschen und geschlafen. Das Leben ist schoen.


Jetzt gibt es noch ein paar Photos von der Wanderung, aber durcheinander, weil das ordnen zu kompliziert ist:


Aufbruch von Yanama am letzten Tag


Unterkunft in Yanama (Drinnen gestampfte Erde, Schaffell und Decken)


Gluecklich auf 4100m


Man spaziert durch den Wald und ploetzlich sind da ein paar Inkaruinen auf der anderen Seite...
(unten rechts das graue)



Sehr erfrischend: Zuckerrohr kauen



Der heiss ersehnte Fluss in der sengenden Hitze, sind aber noch 1000m nach unten...



unser 1. Guida und die Mulis



Vor den Ruinen in Choquequirao



Am letzten Tag auf ca. 4200m



Nochmal Choquequirao: wunderschoene Aussicht! da haette ich auch mein Haus gebaut!




Photos, die ich noch von den letzten Blogs schuldig bin:



Ruinen von Pachacamac bei Lima



Aussicht auf der Fahrt von Lima nach Huancayo


Leckerer Bananensaft in Huancayo



Fussgaengerzone in Ayacucho


Dienstag, 17. Mai 2011

Immer munter rauf und runter

Seit Sonntag habe ich Durchfall, das macht das Reisen nicht einfacher, aber man gewoehnt sich an alles. Woher weiss ich nicht so recht, aber Ulli leistet mir inzwischen schon Gesellschaft. Zuerst habe ich es mit Bananen- und Schokocookie-Diaet, Bioflorin und Kohletabletten versucht und damit sogar eine 16 stuendige Busfahrt ueberstanden, aber gestern Abend habe ich dann gemerkt, dass es sehr an meinen Kraeften zehrt, v.a. weil ich wegen dem Gehuckel im Bus gar nichts essen konnte. Also habe ich Loperamid genommen, und fuehle mich heute wie neugeboren. Das liegt sicher auch an den frisch gewaschenen Haaren unter einer heissen Dusche mit normalem Wasserdruck und dem Fruestueck mit Brot, Butter, Marmelade, Tee und Orangesaft. Und daran, dass ich heute bis 7:30 schlafen konnte, wiel diese Stadt (Abancay) nicht ganz so laut ist wie die letzten.
Wir sind also gestern mit Bus von Ayacucho ueber Andhuaylas nach Abancay gefahren. 360 km in sage und schreibe 16 Stunden. Die Fahrt ging ueber eine Schotterpiste zuerst rauf auf 4200m, dann wieder runter aucf 2000m, wo Bananen wachsen und es unglaublich hiess war. Dort blieb der Bus vor einem Fluss ploetzlich stehen und wir mussten mit samt Gepaeck mit einem Boot uebersetzen, um dort in den wartenden Bus zu stegen. In dem 2. Bus gab es nicht so viele Plaetze wie im ersten so dass einige Leute 5 h lang stehen mussten. Aber die Peruaner schlafen sogar im Stehen! Dann gings wieder rauf auf 3700m und schliesslich wieder runter auf 2700m, wo wir uns jetzt befinden. Die Air condition des Busses bestand aus offenen Fenstern, so dass wir am Abend rechts staubpaniert waren. Aber die Aussicht war wirklich garandios, ueber die sanften Huegel, die tiefen Canyons (von deren Abrgund der Bus gar nicht so weit weg war), die breiten Flusstaeler, und schliesslich auch auf die schneebedeckten Berge in der Ferne. Und wie es so schoen heisst, der Weg ist das Ziel. Bei der Aussicht muss man die Enge, die Hitze, den Stuab und den sehr strengen Geruch einfach vergessen. Und nach dieser langen Fahrt freuten wir uns natuerlich umso mehr ueber ein suaberes Hostel mit warmer Dusche!
Heute geht es weiter nach Cahcora, wo wir den Treck organisieren. Das mit den Fotos klappt mal wieder nicht, tut mir Leid.
Bis in 1 Woche!!

Samstag, 14. Mai 2011

Hoch hinauf

Da der Blog am Donnerstag nicht funktioneirt hat konnte ich nicht schrieben und ich glaube es sind auch ein paar Kommentare verloren gegangen. Ich freue mich jedenfalls sehr ueber alles was ich von euch hoere, auch von dir liebe Lea!

Das schoene am Reisen in fremde Laender ist, dass sogar die einfachsten alltaeglichen Dinge zu grossen Abenteuern werden. Ein Besuch im Supermakrt z.B., da gibt es so viel Neues zu entdecken (Alex ich denke an dich), oder eine simple Busfahrt. Schon das Auffinden des richtigen Busses war ein Erlebnis, und ihn dann auch noch anzuhalten. Es fahren auf Perus Strassen deutlich mehr Busse, Mikrobusse, Collektivos, Taxis und Tuk-Tuks als sonstwas. Jeder ist unterwegs. Und wiel so viele fahren muss man auch nie lange wrten, es kommt eh immer irgendein Gefaehrt das grad dahin faehrt wo man hinwill. Zum Glueck hat uns ein Mann geholfen in dem Gewirr in den richtigen Bus zu steigen. In 1 1/2 Stunden sind wir durch die Vororte Limas zu den Ruinen von Pachcamac gafharen. Und siehe da, die Stadt steht auf Wuestensand, deutliuch zu sehen an den Strassen in den sdehr heruntergekommenen aermeren Vierteln. Aber dafuer gab es eine Menge zu sehen. Und die Ruinen waren auch sehr spannend, auf einem Huegel im Wuestensand, von dem aus man die ganze Umgebung samt Meer und gruendme Flusstal sehen konnte. Kein Wunder dass mehrer Kulturen hintereinander dort hinpilgerten.

Am Freitag gabs dann gleich 2 neue Buserlebnisse. Auf der Fahrt von Lima nach Huancayo, auf der wir 4818 Hoehenmeter in 4 Stunden ueberwinden mussten, fuhren wir in einem Bus der sich Suite nannte und auch eine war. Monsterfette, superweiche Sessel, es viel mir schwer wachzubleiben um die schoene Landschaft zu geniessen, da ich dank Jetlag immer noch keine Nacht mehr als 6 Stunden schlafe. Es wurde sogar Mittagessen (vegetarisch!) serviert, das ich aber nicht so ganz geniessen konnte. Nach dem hoechsten Punkt ging es kurvig wieder etwas abwaerts Richtung Altiplano. Nach einem Klobescuh (Die Suite hat natuerlich auch ein Klo) war mir schpeibuebel, wohl auch ein bisschen wegen der Hoehe. Nach Cocatee und Effortiltropfen gings etwas besser.
Huancayo ist eine sehr turbulente Stadt ohne grosse Sehenswuerdigkeiten, aber mit vielen sehr freundlichen Peruanern (wie ueberall) und superleckeren Fruechten und Fruchtsaeften (wie auch ueberall). Am Abend barchen wir dann auf zum 2. grossen Buserlebnis, Nachtbus. Diesmal ein simpler Bus (keine Suite) in dem wir die einzigen Gringas waren. Laut Reisefuehrer sollte die Strecke recht ruckelig und waghalsig sein. Dem ruckeln konnten wir nicht entkommen und den Verlauf der Strasse konnten wir in der NAcht auch ganz gut verfolgen, als wir aml aufs Oertchen mussten: eine Schotterspur zwischen Abgrund und aufragender Felswand, kaum Platz fuer ein Auto. Danach habe ich nicht mehr ganz so gut gesclkafen, weil der Bus manchmal recht in Schieflage kam. Und das Rueckwaertsfahren zum Ausweichen bei entgegenkommenden Autos tat meinem MAgen auch nicht gerade gut. Aber wie gut schlaeft man schon in einem NAchtbus. Irgendwann um 5 habe ich dann bemerkt dass wir schon seit langerer Zeit stehen und nur noch halb so viele Leute im Bus schlafen. Wir waren schon um 4 in Ayacucho angekommen, aber der Busfahrer liess uns netterweise wieterschlafen, bis die Sonne aufging. Es ist schoen in Peru.
Auch weil viele Hostels die ganze NAcht ueber besetzt sind, und es kein Problem war um 6 in der Frueh eine Unterkunft zu bekommen.
Da sind wir nun, alle ziemlich erschoepft, aber der Sonnschein und die mind. 30 Grad (auf 2700m) konnten uns von einem Stadtrundgang nicht abhalten. Die Stadt ist sehr nett, in der Fussgangerzone auch ruhig, mit einem grossen Handarbeitsmarkt, also gabs viel zu sehen. Wir haben heute genau 3 Weisse gesehen, demensprechend sind wir eine Attraktion! 3 Gringas mit Wanderklamotten, Sonnenbrillen- und hueten, da ist uns viel Aufmerksamkeit gewiss. Entweder es gibt ein Foto mit uns oder schuechterne Schulmaedchen fragen wo wir herkommen und laufen dann wieder weg. Und Gringas bonitas hoeren wir auch sehr oft. Als keine Minderwertigkeitskomplexe. Und bei so vielen guten Wuenschen die wir fuer die Reise schon bekommen haben kann nichts mehr schiefgehen.
Von der Hoehe merke ich heute nichts mehr, ist ja ber auch nicht so hoch. Beim Besteigen eines Aussichtshuegels habe ich schon geschnauft, aber das tu ich ja immer.
Heute Abend werden wir noch ein vegetarisches Restauramt besuchen und dann wohl frueh schlafen gehen. Morgen werden wir dann Ruinen in der Naehe von Ayacucho besuchen. Sicherheitshalber schreibe ich den Plan fuer die naechste Woche auch noch auf, wer weiss wann es wieder Internet gibt:
Montag Fahrt nach Abancay, Dienstag Planung fuer den Treck (Organisation Fuehrer und Muli, wir gehen eh nicht allein). Mittwoch Start mit dem Treck durch das Vilcabambatal nach Machupichu, dort sollten wir am 7. Tag ankommen, also am Mittwoch den 25.06. wieder in Zivilisation sein.
Ich melde mich sobald ich kann!

Mittwoch, 11. Mai 2011

endlich vereint

Am Flughafen Lima fuehle ich mich schon fast zu Hause. Nachdem heute Vormittag dort das ersehnte ¨Treffen mit Ulli und Majken stattgefunden hat (Ulli auch ohne Gepaeck), duerfen wir am Abend gleich nochmal dort aufkreuzen, um unser Gepaeck abzuholen. Zulieferung gibts nicht, wir muessen ja vielleicht beim Zoll unsere Koffer oeffnen. Diese Taxirechnung wird aber KLM begleichen!!!
Ansonsten haben wir heute ein bisschen suedamerikanische Luft geschnuppert. Die ist feucht und riecht fischig, und nach Abgasen. Ueberall sind Menschen und Autos. Es ist laut und die ganze Stadt ist eingehuellt von Nebel. Die Peruaner sind klein und superfreundlich. Wir brauchen gar nicht um Hilfe zu bitten, weil uns sofort wer anspricht sobald wir stehenbleiben und uns fragend umschauen. Und jeder der ein bisschen Englisch kann quatscht uns an. Einfach schoen. Und bei so viel Kommunikationsfreude wird unser Spanisch auch immer besser. Der heutige Tag hat den gestrigen Abend schon wieder gut gemacht. Sogar im Supermarkt hat uns eine Frau gleich saemtliche Gemuesesorten und ihre Zubereitung erklaert. So gabs zum Abendessen Nudeln mit peruanischer Gemuesesosse (Caigua und Llugo), sehr lecker. Und zum Nachtisch gibts noch eine Maracuja, Ananassaft hatte ich heute auch schon. Ich glaube ich werde nicht verhungern muessen.
So, jetzt gehts auf zum Flughafen, ich freue mich schon auf frische Kleidung...

Eindruecke von Lima


Viele Leute, viele Autos, viel Gehupe



Endlich vereint

und total ueberdreht (Jetlag!)


Plaza des armas



wie in Venedig anno dazumal, Tauben fuettern noch erlaubt
die schwarzen Punkt am rechten Turm sind Tauben


unser erstes Llama

Dienstag, 10. Mai 2011

Angekommen

Es ist bei euch jetzt 5 Uhr morhens und ich bin endich angekommen. Allein (Ulli macht ja noch einen Abstecher nach La Paz), ohne Gepaeck (das liegt in Amsterdam und kommt morgen), die Uebernachtungskits fuer gepaecklose Reisende sind ihnen leider augegangen, das Taxi vom Flughafen war masslos ueberteuert, das Hostel, das wir gebucht haben, existiert nicht mehr, aber der nette Taxifahrer hat mich zu einem anderen gefahren. Dort habe ich um die Haelfte mehr bezahlt als mein Zimmernachbar. Irgendwie dreht sich grad alles, das ist hoffentlich nur die Muedigkeit. Jedenfalls werde ich morgen dem Flughafen nochmal einen Bescuh abstatten, mit einem ueberteuerten Taxi, weil sonst Ulli und Maiken vor dem nicht mehr existierenden Hostel stehen und mein Gepaeck am Abend auch. Ja, so war mein Anfang in Peru, kann ja nur noch besser werden...